King Albert zwängt ein neunreihiges dreieckiges Tableau gegen eine siebenkartige Reserve, und es spielt sich so hart, wie sein Spitzname „Idiot's Delight" vermuten lässt: eine Gewinnchance von 10 %.

King Albert Solitär ist eines von mehreren Patience-Spielen, die „Idiot's Delight" genannt werden, und das zu Recht: Ein neunreihiges dreieckiges Tableau, eng zusammengedrängt mit nur sieben Karten in der Reserve, lässt dir sehr wenig Spielraum. Seinen Namen verdankt es einem belgischen König.
Das Spiel ist schwierig, mit einer Gewinnchance von 10 %, und da nur ein Deck im Spiel ist, zählt ein umsichtiger Umgang mit dem Reservestapel mehr als jede glückliche Fügung.
King Albert hat eine ganze Familie von Varianten hervorgebracht. Raglan Solitär verschafft dir einen Vorsprung, indem die Asse schon zu Beginn auf die Grundstapel verteilt werden, während Queen Victoria Solitär das gleiche Layout beibehält, dir aber erlaubt, ganze Kartenfolgen statt nur einzelner Karten zu bewegen. Muse, Somerset, Morehead, Fan Albert, Seymour und Prince Albert variieren alle dieselbe dreieckige Idee.
Wenn dich die dreieckige Enge zermürbt, bietet dir Solitaire stattdessen einen nachsichtigeren Aufstieg vom Ass zum König.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
4 Grundstapel: Baue in derselben Farbe aufsteigend vom Ass bis zum König.
9 Tableau-Stapel: Baue absteigend und abwechselnd in Rot und Schwarz. Nur die oberste Karte jedes Stapels darf bewegt werden. Jede verfügbare Karte darf einen freien Platz füllen. Zu Beginn des Spiels erhält der erste Stapel eine offene Karte, der zweite zwei und so weiter.
Reserve: Die sieben nach dem Austeilen des Tableaus übrigen Karten bilden einen einzelnen Reservestapel, alle offen. Nur die oberste Karte ist spielbar, auf die Grundstapel oder das Tableau.
Es gibt vier Grundstapel.
Jedes Ass auf einem Grundstapel darf auf einen freien Stapel verlegt werden.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und dieselbe Farbe hat. Auf eine Kreuz-5 passt also nur die Kreuz-6.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnimmt.
Die sieben nach dem Austeilen des Tableaus übrigen Karten bilden einen einzelnen Reservestapel, alle offen ausgeteilt.
In die Reserve dürfen keine Karten gelegt werden. Nur die oberste Karte der Reserve kann gespielt werden, auf das Tableau oder die Grundstapel.
Es gibt neun Tableau-Stapel: eine Karte auf dem ersten, zwei auf dem zweiten, drei auf dem dritten und so weiter. Alle Karten werden offen ausgeteilt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Kartenfarbe hat. Auf die Pik-4 passen also die Herz-Drei oder die Karo-Drei.
Karten im Tableau, die nicht von einer anderen Karte bedeckt sind, können frei auf die Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Einen leeren Platz im Tableau darf jede beliebige Karte füllen.
Es darf immer nur eine Karte auf einmal bewegt werden; Kartenfolgen sind nicht erlaubt.