Spiele die gewohnten Klondike-Regeln gleich über acht Kartenspiele: 416 Karten, sechsundzwanzig Spalten und unbegrenzte Neuverteilungen, um jeden vergrabenen König auszugraben.

Octuple Klondike Solitaire nimmt das bekannteste Solitaire der Welt und vervielfacht es um den Faktor acht. Statt mit einem Deck spielst du mit acht – insgesamt 416 Karten –, ausgeteilt in eine ausufernde Treppe aus 26 Spalten über 32 Grundstapeln, vier für jede Farbe jedes einzelnen Decks. Die Regeln entsprechen exakt denen des gewöhnlichen Klondike; nur der Maßstab ändert sich und macht aus einem Fünf-Minuten-Spiel einen ausgedehnten Feldzug.
Bei so vielen Karten im Spiel übernimmt das Tableau den Löwenanteil der Arbeit, und unbegrenzte Neuverteilungen bringen fast immer die Karte hervor, die du brauchst. Die eigentliche Gefahr sind die verdeckten Karten: Ein König, der oben auf einer langen verdeckten Reihe festsitzt, kann eine ganze Spalte lahmlegen. Grabe solche Könige früh aus, halte ein, zwei leere Spalten frei, um sie dorthin umzusetzen, und übereile die Grundstapel nicht – eine zu früh hochgeschickte Karte hilft dir beim Aufbau einer Tableau-Folge nicht mehr.
Das Spiel ist leicht bis mittelschwer: Mit unbegrenzten Neuverteilungen und acht Kartenspielen zum Durcharbeiten fallen die meisten Partien einem geduldigen Spieler zu, dessen Chancen mehr von sorgfältiger Planung als von Glück abhängen.
Octuple Klondike bildet das riesige Ende der Klondike-Familie. Falls dir acht Kartenspiele für eine Sitzung zu viel sind, skalieren Double Klondike Solitär und Sextuple Klondike Solitär dieselben Regeln über weniger Decks und sorgen für einen sanfteren Einstieg.
Wenn dir acht Kartenspiele heute Abend zu ausufernd sind, bietet dir das Original Solitaire dieselben Regeln in einem Bruchteil der Zeit.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß beim Spielen!
32 Grundstapel: Baue in derselben Farbe vom Ass bis zum König aufsteigend – vier Grundstapel für jedes der acht Kartendecks.
26 Tableau-Stapel: Absteigend in abwechselnden Farben bauen. Nur ein König oder eine gültige, von einem König angeführte Folge darf eine leere Spalte füllen. Zu Spielbeginn erhält der erste Stapel eine Karte, der zweite zwei und so weiter bis zu 26 Karten im letzten Stapel; nur die jeweils letzte Karte jedes Stapels liegt offen.
Talon: Klicke, um jeweils drei Karten auf den Ablagestapel zu geben. Neuverteilungen sind unbegrenzt.
Ablagestapel: Die oberste Karte steht jederzeit bereit, um auf die Grundstapel oder ins Tableau gespielt zu werden.
Es gibt 32 Grundstapel, die alle leer beginnen.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um eins höher ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und derselben Farbe angehört. Auf eine Pik-Dame darf demnach nur ein Pik-König gespielt werden.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel gebracht werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Es gibt 26 Tableau-Stapel, ausgeteilt als Treppe: eine Karte im ersten, zwei im zweiten und so weiter. Die oberste Karte jedes Stapels liegt offen, alle übrigen verdeckt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um eins niedriger ist als die bisherige oberste Karte des Stapels und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf eine Kreuz-6 dürfen demnach die Herz-5 oder die Karo-5 gespielt werden.
Folgen, die bereits in abwechselnden Farben geordnet sind, dürfen gemeinsam zwischen den Spalten verschoben werden, und jede unbedeckte Karte darf frei auf die Grundstapel oder einen anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Nur ein König darf eine leere Spalte füllen.
Die nach dem Austeilen übrig gebliebenen Karten bilden den Talon, daneben liegt ein einzelner Ablagestapel.
Jeder Klick teilt drei Karten vom Talon auf den Ablagestapel aus, und der Talon darf unbegrenzt oft neu durchlaufen werden. Die oberste Karte des Ablagestapels kann ins Tableau oder auf einen Grundstapel gespielt werden.