Sechs volle Decks, 312 Karten, 23 Tableau-Spalten und 24 Grundstapel: Sextuple Klondike bläst das klassische Klondike auf einen wahrhaft epischen Maßstab auf.

Sextuple Klondike Solitär treibt Klondike auf eine wahrhaft gewaltige Größe: sechs komplette Decks, 312 Karten, dreiundzwanzig Tableau-Spalten und vierundzwanzig zu füllende Grundstapel. Es zählt zu den größten Patiencen überhaupt, und schon eine einzige Runde kann locker einen ganzen Abend füllen. Das Tableau wird wie gewohnt dreieckig ausgeteilt, wobei jeweils nur die oberste Karte jeder Spalte offen liegt.
Gespielt wird nach den klassischen Klondike-Regeln. Im Tableau baust du abwärts in abwechselnden Farben, auf den Grundstapeln legst du die Karten farbrein vom Ass bis zum König ab, und vom Talon deckst du jeweils drei Karten gleichzeitig auf. Da jede Karte sechsmal im Spiel ist, findet sich fast immer irgendwo ein möglicher Zug, und weil du den Talon beliebig oft neu austeilen darfst, laufen sich nur wenige Partien wirklich fest.
Bei dieser Größe zahlt sich Geduld mehr aus als Tempo. Eine leere Spalte darf nur ein König oder eine von einem König angeführte Sequenz besetzen, also gehe sparsam mit diesen Plätzen um. Versuche, die Grundstapel gleichmäßig über alle Farben hinweg wachsen zu lassen, statt einen einzelnen Stapel im Alleingang bis zum König zu treiben, und decke die verdeckten Karten Schritt für Schritt auf, damit das Feld offen bleibt.
Sind dir sechs Decks zu viel, bietet Quintuple Klondike Solitär nahezu denselben gewaltigen Umfang mit einem Deck weniger, während Double Klondike Solitär den sanfteren Einstieg in Klondike mit mehreren Decks darstellt.
Möchtest du lieber klein anfangen, ist das klassische Solitaire die Grundlage, auf der diese ganze Spielfamilie aufbaut.
Wenn dir etwas Merkwürdiges auffällt oder du eine Idee hast, wie das Spiel besser werden könnte, kontaktiere mich gerne.
Viel Spaß!
24 Grundstapel: Vom Ass bis zum König in derselben Farbe aufbauen.
23 Tableau-Stapel: Abwärts bauen in abwechselnden Farben. Kartengruppen in fortlaufender Sequenz lassen sich gemeinsam verschieben. Leere Spalten füllst du mit einem König oder einer erlaubten, von einem König angeführten Sequenz. Zu Spielbeginn erhält der erste Stapel eine Karte, der zweite zwei, und so weiter. Die oberste Karte jedes Stapels liegt offen.
Talon: Klicke, um jeweils drei Karten auf den Ablagestapel zu geben. Neuverteilungen sind unbegrenzt.
Ablagestapel: Die oberste Karte steht immer für einen Zug auf die Grundstapel oder das Tableau zur Verfügung.
Es gibt vierundzwanzig Grundstapel.
Jedes beliebige Ass darf auf einen leeren Grundstapel gelegt werden und eröffnet ihn.
Eine Karte darf auf einen Grundstapel gelegt werden, wenn sie um einen Rang höher ist als dessen bisherige oberste Karte und dieselbe Farbe hat. Auf eine Pik-Dame passt also nur der Pik-König. Ein Stapel darf höchstens 13 Karten enthalten.
Die oberste Karte jedes Grundstapels darf zurück ins Spiel geholt werden, wenn ein anderer Stapel sie aufnehmen kann.
Es gibt dreiundzwanzig Tableau-Stapel, wobei der erste Stapel eine Karte enthält, der zweite zwei, der dritte drei und so weiter. Die oberste Karte jedes Stapels wird offen ausgeteilt, alle übrigen verdeckt.
Eine Karte darf auf einen Tableau-Stapel gelegt werden, wenn sie um einen Rang niedriger ist als dessen bisherige oberste Karte und die entgegengesetzte Farbe hat. Auf die Kreuz-6 passen also die Herz-5 oder die Karo-5.
Karten im Tableau, die von keiner anderen Karte bedeckt sind, dürfen frei auf die Grundstapel oder jeden anderen Tableau-Stapel gespielt werden.
Nur Könige dürfen leere Plätze im Tableau füllen. Wechseln sich in einer Sequenz Rot und Schwarz ab, lässt sich die ganze Gruppe von hoch nach niedrig von einer Spalte in eine andere verschieben.
Es gibt einen Ablagestapel, und die restlichen Karten bilden den Talon.
Klickst du auf den Talon, werden drei Karten auf den Ablagestapel gegeben. Der Talon darf beliebig oft neu ausgeteilt werden; ist er leer, wird der Ablagestapel umgedreht und bildet einen neuen Talon. Die oberste Karte des Ablagestapels darf auf das Tableau oder die Grundstapel gespielt werden.